Szintillationszähler sind Messgeräte für die Radioaktivität,
vorzugsweise für Gammastrahlen. Diese Detektoren werden üblicherweise
für hochwertige Strahlenmessungen in der Kernphysik oder in der Medizin
genutzt.
Unsere Szintillationszähler sind sehr empfindlich und
bestehen im Wesentlichen aus speziellen Kristallsensoren, aus
Photomultiplier und aus Rechnern (Computer) mit „sensibler“ Software und
sind abgestimmt für geologische Analysen.
Über diese Kristallsensoren, die je nach Zweck der Anwendung aus
unterschiedlichen gezüchteten Kristallen und Zusammensetzungen bestehen,
werden Gammastrahlen empfangen, in Lichtblitze umgewandelt und als
elektrische Impulse durch einen Photomultiplier verstärkt. Die
registrierten Werte sind Impulse pro Sekunde (ips). Da die Stärke der
Lichtimpulse proportional zur Energie der Partikel ist, können auch
qualitative Aussagen getroffen werden. Somit sind charakteristische
gamma-Energieniveaus abrufbar. Die nachgeschaltete aufwendig Elektronik
arbeitet die elektrischen Impulse auf. Die ermittelten Daten werden
online dargestellt und mittels Grafiksoftware aufgezeichnet.
Unsere Szintillationszähler sind so empfindlich, dass sie Spuren von
Radioaktivität in gewöhnlichen Steinen registrieren, und dabei jede
Zunahme und Abnahme der Durchschnittsmenge im untersuchten Gebiet
aufzeichnen.
Die enorme Sensibilität unserer Szintillationszähler erlaubt ein
ungewöhnlich schnelles Vorankommen beim detektieren von Flächen, ohne
dass dabei wesentlich die Erkennungssicherheit leidet. Je nach Größe des
zu analysierenden Areals erfolgen die Untersuchungen zu Fuß, mit einem
Messkarren, per Allradfahrzeug oder mit dem Helikopter.