Grundlagen

Auf der Erde gibt es ubiquitär „natürliche“ radioaktive Strahlung. Diese sogenannte Hintergrundstrahlung unterliegt lokalen Schwankungen und wird von weiteren Faktoren beeinflusst. Gesteine sind unterschiedlich - meist nur geringfügig - radioaktiv. Verschiedene Gesteinsarten weichen durch ihren radioaktiven Gehalt von dem üblichen Durchschnitt ab. Zum Beispiel zeigt Granit, der Quarz enthält, etwas mehr Radioaktivität auf als Basalt. Sulfite und Oxide hingegen reduzieren die durchschnittliche Strahlung, ähnlich wie Wasser und Öl. Über Wasservorkommen und Ölformationen ist die durchschnittliche Hintergrundstrahlung typisch verändert. Ähnliche Besonderheiten gibt es bei den sogenannten „kimberlite pipes“ dem bläulichen Muttergestein von Diamanten.

Über tektonischen Vorgängen (Verwerfungen, Spalten, Klüfte...) zeigen sich typische Impulsformationen die sich verändern, wenn Wasserwegsamkeiten innerhalb dieser Formationen auftreten.

Viele Erze haben ein geringes Nebenprodukt von Uran oder Thorium sowie Verunreinigungen, die ein instabiles Isotop ergeben. Zum Beispiel wird Titan oft zusammen mit Thorium gefunden. Ebenso wird ein bestimmtes instabiles Goldisotop, durch Verunreinigung und kosmischer Strahlung so angeregt, so dass es mit unseren empfindlichen Szintillationszählern (Isotopensensoren) registriert werden kann.